Skeptische Stimmen beim Versuchsaufbau meinten:
"Ob der Werfer wohl überhaupt bis zur Behälterwand reicht?"
Er reicht! Sogar über den Behälter hinaus! Durch eine Druckluftschaumanlage mit der auch hochviskose Löschmittel verarbeitet und mit hohen Durchflussraten gefördert werden. Die Druckluftschäume sind sehr umweltfreundlich und erzielen höhere Reichweiten als herkömmliche Wasser-Schaum-Systeme. Er verleiht dem Wasser-Schaum-Gemisch den richtigen Schub. Das Alleinstellungsmerkmal sind Schaumlöschanlagen, die mit einer speziellen Technologie bei den Durchflusswerten ein ganz neues Niveau für das Löschen von Industriebränden erreichen. Eines der großen Systeme fördert rund 32000 Liter Schaumgemisch pro Minute. Etwa 6500 Liter davon sind dann mit Wasser versetztes Schaummittel, der Rest Druckluft – und: Gelöscht wird nicht mit einem normalen Schaum, sondern mit einem Druckluftschaum. Der hat gegenüber reinem Wasser und konventionellem Schaum Vorteile, unter anderem einen wesentlich höheren Wirkungsgrad.
Löschen ist vor allem ein Kühlprozess. Mit Wasser erreicht man einen Wirkungsgrad von 10, mit normalem Schaum 30 Prozent. Druckluftschaum kommt durch eine starke Steigerung der Verdampfungsrate auf über 90 Prozent!
Damit können auch sogenannte kritische Brände ebenso gelöscht werden wie Brände großer Lithium-Ionen-Batterien, wie sie auf Schiffen für den Antrieb genutzt werden. Eine solche Löschanlage ist mittlerweile Basis für die Betriebserlaubnis von Schiffen bis zu einer Batterieleistung von 1,5 Megawatt.
Der zweite Vorteil: Der Druckluftschaum erzielt durch die Druckluft um 20 % höhere Reichweiten als herkömmliche Wasser-Schaum-Systeme. Werden Schaumblasen durch Hinzuziehen von Umgebungsluft an der Spitze der Düse erzeugt, kann die Luft dreckig sein oder wegen Brandrauch auch zu Problemen in der Schaumbildung führen. Druckluftschaumanlagen erreichen eine viel bessere Schaumqualität. Das Schaum-Wasser-Gemisch wird schon in der Anlage mithilfe von Druckluft erzeugt. Dabei wird die in der Druckluft gespeicherte Energie freigesetzt. Der zusätzliche Schub, der zur großen Reichweite der Schaumkanone führt.
Umweltfreundlichere Schaummittel stellen die Löschtechnik vor hohe technologische Herausforderungen. Während herkömmliche Schäume sich wie Wasser verarbeiten ließen, sind die neuen, zu 100 % umweltverträglichen, zäh wie Honig. Die hohe Viskosität erfordert eine neue Anlagentechnik. Ziel: hohe Durchflussraten für gewünschte Löschziele.
Kontaktieren Sie uns, um mehr über unsere Lösungen zu erfahren und Ihre Tanklager sicherer zu machen.
In einer Welt, in der IT-Infrastrukturen immer komplexer und kritischer werden, ist die Sicherheit von Serverräumen von größter Bedeutung.
Vorletzte Woche Freitag hatte ich die Gelegenheit, bei einem neuen Kunden den Bestand an Löschanlagen für Serverschränke und ganze Serverräume aufzunehmen.
Dabei haben wir festgestellt, dass im ersten Serverraum die Löschanlage unterdimensioniert ist. Die Löschanlage ist für einen Serverschrank ausgelegt. Hier vorhandene Server sind jedoch in insgesamt vier Serverschränken installiert, die untereinander keine Trennwände haben. Über der CO²-Löschanlage ist ein Netzteil verbaut, obwohl laut Einbau-anleitung die Löschanlage ganz oben zu platzieren ist. Hier muss die Anlage um Rauchmelder und Löschdüsen erweitert und die Löschmittelmenge der Kubatur entsprechend angepasst werden. Bislang reicht weder die Löschmittelmenge noch kann eine sichere und schnelle Rauch- und Wärmedetektion erfolgen, die zur schnellen Auslösung führt.
Im zweiten Serverraum sind zwei Serverschränke miteinander verbunden, auch hier ist die Löschanlage nur für einen Serverschrank ausgelegt. Die Türen der Schränke bestehen aus Lochblech, die Rückwände fehlen komplett. Eine schnelle Branddetektion und das Zustandekommen einer ausreichenden Löschmittelkonzentration können so ebenfalls nicht erreicht werden. Da die Serverschränke nicht umgebaut werden sollen, ist hier eine Raumschutzanlage im Gespräch.
Im dritten Raum stehen gar 7 verbundene Serverschränke mit nur einem einzigen Rauch- und Wärmemelder und unterdimensionierter Löschanlage. Die installierten Klimageräte blasen die Luft durch die Rückwände mit Lochblech in den Serverraum.Über Jahre hinweg wurden die Anlagen in diesem Zustand gewartet und betrieben.
ETP Löschsysteme bieten Resilienz gegen Feuergefahren die für den Schutz kritischer Infrastrukturen unerlässlich sind.
Auch im Hinblick auf das KRITIS-Gesetz, das die Sicherheit und Funktionsfähigkeit kritischer Infrastrukturen in Deutschland regelt, sind diese Löschanlagen eine Lösung für viele Unternehmen die ihre IT-Infrastruktur schützen möchten.
Schützen Sie Ihre Serverräume und erfüllen Sie die Anforderungen des KRITIS-Gesetzes mit den Löschsystemen von ETP.
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Wadersloh (gl) - Dass Veränderungen auch neue Chancen eröffnen, davon hat sich Bürgermeister Christian Thegel-kamp jetzt bei einem Unternehmensbesuch bei der Firma ETP-Löschsysteme in Wadersloh überzeugt. Das geht aus einer Mitteilung hervor.
Weltweit gefragtes Nischenprodukt
Das noch junge Unternehmen ETP-Löschsysteme wurde 2023 von einem ehemaligen Mitarbeiter der Gloria GmbH gegründet, nachdem diese sich von ihrem Geschäftsbereich der Löschsysteme getrennt hatte. Das berichtete Geschäftsführer Michael Walberg im Gespräch mit Bürgermeister Christian Thegelkamp.
Mit der Unternehmensgründung sei es gelungen, die Produktion der Löschsysteme und die damit verbundenen Arbeitsplätze zu erhalten. Die weiterhin gute Zusammenarbeit mit der Gloria GmbH zeige sich nach der Sparten-schließung bis heute unter anderem daran, dass die neugegründete Firma ETP-Löschsysteme ihren Sitz in den Gloria-Produktionshallen an der Diestedder Straße in Wadersloh und zudem auch Aufträge, Kunden sowie Zulieferer übernommen habe.
Mit insgesamt sechs Mitarbeitern produziert das Unternehmen für nationale und internationale Kunden professionelle Löschanlagen, die zum Beispiel an Flughäfen, von Feuerwehren sowie Industrieunternehmen eingesetzt werden. „Wir bieten ein weltweit gefragtes Nischenprodukt an. Alles, was unsere Kunden sich an Löschsystemen wünschen, können wir konstruieren und entwickeln“, sagte Geschäftsführer Michael Walberg.
Thegelkamp: „Merkt Ihnen Freude an der Arbeit an“
Bürgermeister Christian Thegelkamp beglückwünschte das gesamte Team zur erfolgreichen Unternehmensgründung, mit der es gelungen sei, die fachliche Expertise am Ort zu sichern und auch den Wirtschaftsstandort zu bereichern.
„Man merkt Ihnen allen sichtlich an, dass Ihnen die Arbeit und der Zusammenhalt im Team Freude bereiten“, sagte der Verwaltungschef. „Ich freue mich wirklich sehr, dass Ihnen die Unternehmensneugründung die Möglichkeit gegeben hat, etwas Eigenes erfolgreich auf die Beine zu stellen.“
Quelle: https://www.die-glocke.de/
Waderslohs Bürgermeister Christian Thegelkamp hat wieder einen seiner Unternehmensbesuche unternommen. Das Ziel: ETP-Löschsysteme.
Informierte sich über den Werdegang der Firma ETP-Löschsysteme in Wadersloh: (v. l.) Bürgermeister Christian Thegelkamp, im Foto mit Geschäftsführer Michael Walberg. Foto: Gemeinde Wadersloh
Pressemeldung der ETP Löschsysteme GmbH, Wadersloh
Erfolgreiches Start-up im Brandschutz
ETP Löschsysteme GmbH: als Spezialist für Objektschutz und Fahrzeug-Großgeräte seit über einem Jahr bundesweit auf Wachstumskurs
Wadersloh, 13. November 2024. Motivierte Mitarbeiter, unternehmerischer Wagemut und ein starker Partner: Das ist die Erfolgsformel der ETP Löschsysteme GmbH. Gegründet am 17. Juli 2023, hat das Start-up mit Geschäftsführer Michael Walberg aus der Not eine Tugend gemacht. „Als klar wurde, dass sich unser damaliger Arbeitgeber, die Gloria GmbH, vom Bereich Brandschutz für Objektschutz und Fahrzeug-Großgeräte trennen würde, haben wir nach Lösungen gesucht, das Geschäftsfeld in Eigenregie weiterzuführen“, so Walberg. „Unsere Arbeitsplätze wären sonst verloren gegangen.“
Darüber sprach er mit seinem Freund und Unternehmer Volker Grünenwald. Zusammen mit Günter Scharpf leitet er die Firma ETP Steuerungstechnik GmbH in Gingen an der Fils in Baden-Württemberg. „Wir hatten immer schon überlegt, unser Unternehmen zu erweitern“, sagt Volker Grünenwald. „Kurzentschlossen haben wir gemeinsam mit Michael Walberg in Wadersloh die Bücher, die Produktpalette und die Werkstatt angeschaut mit dem Ergebnis: Das Geschäftsfeld hat Potenzial. Und wir haben mögliche Synergieeffekte ausgemacht, vor allem im Bereich der Löschsysteme für Werkzeugmaschinen.“
Nach intensiven Verhandlungen und Gesprächen mit Banken ging es dann sehr schnell: Nach der Gründung der ETP Löschsysteme GmbH am Standort Wadersloh (Diestedder Straße 39) nahm das Start-up am 1. September 2023 mit vier Mitarbeitern die Arbeit auf. Im Laufe des Jahres 2024 kamen ein weiterer Mitarbeiter in Gingen und zwei Kollegen in Wadersloh hinzu. „Wir sind erfolgreich gestartet, die Auftragslage ist sehr gut. Und wir blicken zuversichtlich in die Zukunft“, so Geschäftsführer Walberg. Den ersten Geburtstag hat das Team mit Partnern und Gesellschaftern gebührend gefeiert.
ETP - Pulverlöschanlage PLA PR 250 G mit 250 kg ABC-Pulver
- Ausführung als Aufladefeuerlöscher mit Stickstoffflasche 20L 150bar,
- Löschbehälter aus Stahl, CE-konform, mit Einfüllöffnung,
- außen mit wetterfester 100% Polyesterharzbeschichtung, frei von umweltschädlichen Stoffen,
- mit Sicherheitsventil und Manometer,
- mit N2-Spüleinrichtung zur Reinigung des Schlauches nach Gebrauch,
- übersichtliches Panel zur zentralen Bedienung der Anlage.
Montiert auf verzinktem Grundrahmen mit Kufengestell für den Transport mit einem Gabelstapler
Bedienpanel mit folgenden Funktionen:
- Aktivierung der Ladeeinrichtung (Auslösung)
- Freigabe des Pulverauslasses zur Schlauchhaspel
- Spüleinrichtung für Schlauchhaspel
Schnellwechseleinrichtung über zwei rotierende Schlauchhaspeln, jeweils bestückt mit 25m formstabilem Hochdruckschlauch und abschaltbarer Pistole.
Ausstoßleistung pro Pistole 2,5 kg/sec., Ausführung mit Kurbelvorrichtung,
Gewicht: 520kg
Betriebsdruck: 18bar
Stickstoff: 20L 150bar
Abmessungen: ca. 1010 x 1200 x 1150 mm (B x H x T),
System zertifiziert nach Richtlinie 2014/68/EU (PED) Modul G Einzelabnahme
Temperaturbereich: -10°C bis +50°C
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